Igel Bäckerei Holste

 


Unser News Archiv

25 Jahre bei Bäckerei Holste

Januar 2013, Rotenburger Kreiszeitung

Am 7. Januar 1988 begann Heike Reich ihre Berufstätigkeit im Haus der Bäckerei Holste in Sottrum.

Geschäftsführer Jörn Holste gratulierte seiner geschätzten Mitarbeiterin zum 25-jährigen Arbeitsjubiläum. Heike Reich habe maßgeblich zum Erfolg der Bäckerei Holste beigetragen, lobt Jörn Holste. Die Jubilarin ist heute in der Holste-Filiale bei Aldi als Teamleiterin tätig.

25 Jahre bei Bäckerei Holste

Lassen Sie Ihren Klick in Sottrum

Dezember 2012, Rotenburger Kreiszeitung

Gewerbeverein startet Kampagne

Sottrum - Die Vorweihnachtszeit ist die Einkaufszeit des Jahres. Artikel lesen

Weihnachtskekse backen mit Jörn Holste

19. Dezember 2012, Rotenburger Rundschau

Sottrum/Hassendorf (r/kh). Die Kinder des Hassendorfer Kindergartens Spatzennest besuchten jüngst Bäcker Jörn Holste in Sottrum, um mit ihm gemeinsam Weihnachtskekse zu backen.

Die Steppkes haben zunächst die Plätzchen aus Buttermürbeteig ausgestochen und gebacken. Anschließend haben sie die Backwaren hübsch verziert. Die Kekse durften sie dann auch mit nach Hause nehmen und ihren Eltern präsentieren.

Weihnachtskekse backen mit Jörn Holste

Bäckerei Holste für Adventskalender

Dezember 2012, Rotenburger Kreiszeitung

Sottrum. Baumkuchen wird auch als „König der Kuchen“ bezeichnet.

Da die Produktion dieser Leckerei, die Schicht für Schicht gebacken wird, sehr aufwendig ist, wird sie fast ausschließlich als Industrieware verkauft. Nicht so bei der Sottrumer Bäckerei Holste, die auch in der Adventszeit dem „Natur pur“ Konzept treu bleibt: „Wir können unseren Kunden etwas ganz Besonderes anbieten: Baumkuchen, der von einem ‚Natur pur’ Kollegen in dessen Konditorei in Wolfsburg hergestellt wird“, betont Bäckermeister und Betriebswirt Jörn Holste.

Gleich zwei Varianten – Rumbaumbuchen, überzogen mit Zartbitterkuvertüre sowie Baileys mit Vollmilchkuvertüre – stehen zu Auswahl. „Alles in bester Handwerksqualität und ohne Zusatzstoffe“, verspricht Holste.

Auch bei den Keksen wird immer auf die „Natur pur“ Qualität geachtet. Die Renner unter den über 20 Sorten aus der eigenen Herstellung sind in der Adventszeit die braunen Kuchen. Ebenfalls Vanille-Kipferl werden außerordentlich viel verkauft. Besonders hebt Jörn Holste auch den Stollen hervor. „Um den Stollen noch saftiger servieren zu können, tränken wir die Rosinen zwei Tage lang in Demeter-Bio-Weißwein“, verrät er. Ehrensache, dass auch sonst nur sehr hochwertige Rohstoffe verwendet werden. – ho.

Baumkuchen

Bäcker Holste besuchte Morgensternschule

September 2012, Rotenburger Rundschau

Sottrum (kh). Wie wird aus Korn Brot? fragten sich die Drittklässler der Sottrumer Morgenstern-Grundschule.

Die Antwort wusste der Sottrumer Bäcker Jörn Holste, der die Schüler eine Unterrichtsstunde lang besuchte und ihnen nicht nur den Weg vom Korn zum Brot erklärte, sondern auch, wie ein gesundes Frühstück aussieht. "Ich hatte verschiedene Brotssorten und Sauerteig mitgebracht, damit alle Kinder die Unterschiede sehen und den frischen Teig probieren konnten", erklärt Holste. "Außerdem habe ich mit den Schülern darüber gesprochen, was sie morgens frühstücken, welche Lebensmittel gesund sind und in welchen sich Zucker versteckt." Am Ende gab es für jeden noch ein gesundes Igel-Brot für Zuhause und eine Infobroschüre "Die Reise durchs Ich", in der anschaulich gezeigt wird, was mit dem Essen im Körper passiert.

Bäcker Jörn Holste  in der Morgensternschule

Wenn einer eine Reise tut, backt er kleine Brötchen

Juni 2012

Auf der Walz: Bäckergeselle macht Station bei Holste

Sottrum (sv).
Ein Bäcker auf der Walz? Machen das nicht nur Zimmerer? „Das fragen viele. Tatsächlich ist das eine Tradition aller handwerklichen Gewerke“, sagt Daniel Lorenzen.

Die letzte Station seiner Walz ist die Bäckerei Holste in Sottrum. In den vergangenen dreieinhalb Jahren hat er viel erlebt. Der 26-Jährige stammt aus dem kleinen Örtchen Joldelund im Landkreis Nordfriesland, zwischen Langenhorn, Flensburg und Schleswig.
Am 9. November 2008 ging der Bäckergeselle - seine Eltern haben in seiner Heimatstadt eine Bäckerei - auf die Walz. Auf die Frage, wo er bereits überall war, bekommen seine Gesprächspartner eine lange Liste zu hören.
Mit dabei sind Länder wie Australien, Neuseeland, Finnland, Dänemark, Frankreich und die Arabischen Emirate. In den Emiraten fand er allerdings als Bäcker keine Arbeit. „Die haben mich teilweise für einen Juden gehalten. Da haben die keinen Bock drauf“, erzählt Lorenzen und berichtet, bedroht worden zu sein.

Mehr Glück hatte er in Berlin. Er ging in seiner Tracht an einer großen Konzerthalle vorbei und bekam prompt ein Ticket für das am gleichen Abend stattfindende Green-Day-Konzert geschenkt. „Ein Geschäftsmann sprach mich an, dessen Termin wohl geplatzt war. Sein Vater war auch auf Wanderschaft, daher findet er das gut. Komisch war das aber trotzdem“, berichtet Lorenzen, der das Ticket in sein Wanderbuch geklebt hat, in dem sich Stempel aus allen Städten und Gemeinden befinden, in denen er war.
Und das Konzert? „Ich höre Green Day schon, aber meine Lieblingsband ist das nicht“, sagt Lorenzen, der den Abend in einer VIPLounge verbrachte. Und die Getränke waren auch schon bezahlt...

Nun endet seine Walz in einigen Wochen. „Ich habe viel erlebt, habe mich weiterentwickelt und konnte sehr viel für meinen Beruf lernen - auch in der Bäckerei Holste, wo sie wirklich viele tolle Sachen machen“, freut sich der Wandersmann.
Ab August will er in Hannover die Meisterschule besuchen und endlich mit seiner Freundin zusammenziehen. „Wir haben uns nach drei Monaten Walz in Bremen kennengelernt. Sie macht das jetzt schon so lange Zeit mit“, freut sich Lorenzen auf ein Leben in Zweisamkeit.

Jörn Holste in der Rotenburger Rundschau

Bäcker - Inhaber Jörn Holste zeigt dem Bäckergesellen Daniel Lorenzen die Backstube in Sottrum   Foto: Voigt

aus der Rotenburger Rundschau
24. Juni 2012 • Seite 5

Mehr Eigenes gebacken kriegen

Juni 2012

Es geht auch anders: Jörn Holste hat die Kehrtwende zum "Natur-pur-Bäcker" vollzogen.

Das Problem: Der Wettbewerb im Backgewerbe ist hart, Handwerksbetriebe konkurrieren mit Billiganbietern.

Die Chance: Der Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe und Fertigmischungen, Transparenz, handwerkliche Arbeit und besondere Rezepturen bieten die Chance, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Der Weg: Anbieter von Qualitätssiegeln helfen den Betrieben bei der Umstellung und zertifizieren sie.

Einheitsprodukte anzubieten, ist gefährlich. Sind Leistungen austauschbar, verliert der Kunde die Bindung. Die Folgen sieht man in der Backbranche. Doch es geht auch anders.

Die Vertreter der Backzutatenindustrie lassen sich in der Bäckerei und Konditorei Holste im niedersächsischen Sottrum kaum noch blicken, denn diem Verkaufschancen stehen dort schlecht. "Tütenbrot und TK-Teiglinge nein Danke", steht in fetten Lettern auf dem T-Shirt von Geschäftsführer Jörn Holste, und es ist ihm ernst damit.

Der Bäckermeister führt den Betrieb in dritter Generation und wollte nicht länger zur Schar derer gehören, die allerlei künstliche Zusätze wie Aromen oder Emulgatoren in ihren Brot- und Kuchenteig hineinrühren oder einfach zur Backmischung aus der Tüte greifen. Der 37-Jährige fragte sich zunehmend, was sein Angebot eigentlich noch von dem seiner Handwerkskollegen unterschied und wie er sich vor allem für den härter werdenden Wettbewerb mit Backstationen in Tankstellen und Lebensmittelmärkten oder den Selbstbedienungs-Shops à la Back-Factory (Großbäckerei Harry-Brot) wappnen könnte. Er suchte nach einem anderen Konzept.

Fündig wurde Jörn Holste, als er in seiner Erfa-Gruppe einen Vortrag von Markus Messemer hörte. Der gelernte Bäcker und Unternehmensberater aus der Pfalz stellte dort das von ihm entwickelte Gütesiegel "Natur pur" vor. Betriebe, die das Gütesiegel nutzen und sich von Messemer zertifizieren lassen wollen, dürfen nur "zugelassene" Rohstoffe verwenden, deren Definition sich an derjenigen von Bio-Produkten orientiert. "Unnötige " Zusatzstoffe wie Farb- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche und sogenannte naturidentische Aromen oder chemisch-synthetische Emulgatoren sind tabu, das Gleiche gilt für Fertigmischungen. Die Natur-pur-Bäcker sollen stattdessen nach eigenen, oft traditionellen Rezepturen backen und ihren Kunden sämtliche im Produkt enthaltenen Inhaltsstoffe offenlegen. Pflicht ist die Kennzeichnung von allergenen Zutaten, wie Erdnüssen, Milch oder Soja.

Jörn Holste in Norddeutsches Handwerk

 

Mühsamer Weg

Seit Jahresbeginn hat Jörn Holste die Zertifizierungsurkunde in seinen sechs Geschäften an den Wänden hängen. Die Verkäuferinnen können den Ernährungsbewussten und Allergikern unter den Kunden nun genau sagen, was in den jeweiligen Backwaren alles drin ist, Allergen-Symbole zieren die Preisschilder und ein Flyer informiert darüber, was die Symbole jeweils bedeuten. Transparenz lautet das Zauberwort, doch der Weg dahin sei ganz schön mühsam gewesen, berichtet der Firmenchef. Stück für Stück hätten sie mit Messemer zusammen die Rezepturen überarbeitet und die Fertigung neu organisiert. Biskuitböden sollten plötzlich ohne Emulgatoren gelingen, Donuts ohne Weichmacher und Erdbeersahnetorten ohne künstliches Erdbeeraroma. "Bei einigen Produkten mussten wir auch ein komplett neues Rezept entwickeln", sagt Holste.

Vieles sei ihnen zuerst misslungen. Sein Berater Markus Messemer hat ihm gezeigt, dass es dabei vor allem darauf ankommt, sorgfältig zu arbeiten, die Inhaltsstoffe genau abzuwiegen, Teigruhezeiten einzuhalten und alles genau im Rezept zu notieren.

Das größte Hindernis sei der "massive Kompetenzverfall", den er unter anderem auf den anhaltenden Trend zur Filialisierung zurückführt. Viele Unternehmer seien so sehr mit Themen wie Marketing, Personalrekrutierung oder Controlling beschäftigt, dass ihnen immer weniger Zeit bliebe, sich um die Qualität ihrer Waren zu kümmern.

 

Ein Drittel mehr in der Ladenkasse

Über den Erfolg der Umstellung kann Bäckermeister Jörn Holste noch nicht viel sagen. Messemer zufolge können die Betriebe trotz der aufwendigeren Herstellung unterm Strich Kosten sparen, wenn sie ihren Einkauf auf natürliche Rohstoffe umstellen, die Arbeitsprozesse optimieren und ihr Sortiment straffen. Die Landbäckerei Franken in Lohmar zum Beispiel hat ihr Sortiment im Zuge der Umstellung auf "Natur pur" um 40 Prozent gekürzt. Nach Angaben von Geschäftsführerin Anne Franken sind die Ausgaben für Rohstoffe geringer als vorher, außerdem habe sie seit Februar dieses Jahres abends im Schnitt rund ein Drittel mehr in der Ladenkasse als im gleichen Vorjahreszeitraum. "Die Kunden sind begeistert", sagt Franken. "Das Brot hält sich länger frisch und schmeckt anders. Damit haben wir hier ein definitives Alleinstellungsmerkmal."

 

von Astrid Funck

aus Norddeutsches Handwerk vom
7. Juni 2012 • Seite 5

Backen pur! Jörn Holste in der Jugendhilfe Wümmetal

April 2012

Mit Beginn des neuen Quartals kann eine Arbeitsgruppe unseres Arbeitstrainings auf die fachliche Anleitung der Bäckerei Holste zurückgreifen.

Erstmals kam der Bäcker Jörn Holste am heutigen Tag in die Jugendhilfe Wümmetal, um die Hauswirtschaft mit dem Standard Natur pur vertraut zu machen, nach welchem die Bäckerei Holste seit geraumer Zeit ihre Produkte herstellt. Danach wird nur noch mit natürlichen Zutaten gebacken und auf fertige Backmischungen verzichtet.

Dieser Ansatz stieß auf großes Interesse in der Mitarbeiterschaft sowie bei den jungen Leuten und die Freude war groß, als Herr Holste für eine Kooperation gewonnen werden konnte. Neben anderen sozialen Engagements wird er zukünftig regelmäßig die Arbeitsgruppe Backen begleiten.

Als Herr Holste den Einrichtungsteil in Helvesiek erreichte, stieg bereits dichter Qualm aus dem Holzofen, der zeitig auf Temperatur gebracht werden musste. Die Bereitung des Brotteigs war dann überraschend einfach – wenn man weiß, wie's geht! Wie's geht, soll hier erst mal nicht verraten werden…, nur so viel: beim Kneten und Walken des Teigs machte die von Frau Tunack geleitete Arbeitsgruppe die Erfahrung, dass es sich beim Backen buchstäblich um ein Handwerk handelt, bei dem richtig körperlich gearbeitet werden muss.

Bäcker Jörn Holste  bei der Jugendhilfe Wümmetal

Die Pausen, in denen der Teig gehen bzw. ruhen musste, konnten die jungen Leute und interessierten Mitarbeiter mit einer Vielzahl an Fragen füllen, die Herr Holste geduldig und natürlich kompetent zu beantworten wusste.

Spannend wurde es dann, als die Brotlaibe in den Holzofen geschoben wurden. Ohne Thermometer konnte die Temperatur im Ofen nur geschätzt werden – für die Backdauer neben der Außentemperatur keine unwichtige Größe! Immer wieder wurden die sich langsam verfärbenden und beeindruckend aufgehenden Brote begutachtet, bis Herr Holste dem Treiben ein Ende bereitete, sie aus dem Ofen holte und nach sorgfältiger Prüfung (die Brote müssen beim Klopfen hohl klingen) zum Verzehr frei gab.

Pressemitteilung der Jugendhilfe Wümmetal

Traum: Einmal in die Backstube

März 2012

Hit Radio Antenne erfüllt große und kleine Wünsche..

Sottrum (woe) Ein Traum wird wahr: Im Rahmen der "Wünsch-dir-etwas"- Aktion von Hit Radio Antenne

erfüllte nun der Sottrumer Bäckermeister Jörn Holste den Wunsch von Nannette Rüttjerott, die als begeisterte Hobby-Tortenbäckerin einmal dem Profi über die Schulter schauen wurde. Und diesen Traum erfüllte nun der Sottrumer Bäckermeister. Die Bremerin aus dem Stadtteil Gröpelingen backt jeden Sonntag eine Torte für die Familie. Und so erlebte die Hanseatin einen Tag lang wie der Konditor leckeren Torten erstellt. Nach diesem Schnuppertag strahlte Nannette Rüttjerott glücklich übers ganze Gesicht.

vvv

Nanette Rüttjerott und Jörn Holste mit der Torte in der Backstube. Foto: woe

aus der Rotenburger Kreiszeitung